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Es sind Ergebnisse mit denen sich das Red-Bull-Team um seinen Chef Christian Horner. Die Unzufriedenheit mit dem französischen Motorenlieferanten Renault dürfte nach diesem Wochenende nicht abnehmen. Es bleibt dabei: Red Bull fehlt auf Strecken mit vielen Geraden die Geschwindigkeit, um von sich aus ganz vorne angreifen zu können

Codierte Botschaften an den Fahrer sind verboten, ebenso detaillierte Informationen über die Sektorenzeiten der Konkurrenz oder den Kraftstoffverbrauch - der Automobil-Weltverband FIA hat vor dem Grand Prix am Wochenende in Singapur das Thema Boxenfunk in der Formel 1 strikt reglementiert.

Auch auf den Hinweistafeln der Teams während eines Rennens dürfen diese Informationen nicht mehr auftauchen.

Zuletzt hatte es vor allem in den internationalen Medien verstärkt Kritik daran gegeben, dass die Fahrer während eines Rennens immer mehr Hinweise zur Optimierung ihrer Rundenzeiten bekämen.

In dem Zusammenhang wurden Verstöße gegen Artikel 20.1 des Sportgesetzes der FIA angemahnt.

Darin heißt es, dass ein Fahrer sein Auto alleine und ohne Hilfen steuern muss.

Verboten sind deshalb künftig auch Hinweise auf die Einstellung der Kupplung beispielsweise beim Start oder beim Anfahren der Boxengasse sowie Informationen zu Reifendruck- und Temperatur - das allerdings erst ab dem Großen Preis von Japan am ersten Oktober-Wochenende.

Dagegen darf die Box dem Fahrer taktische Anweisungen geben, unter anderem, wann er den Druck auf einen Kontrahenten erhöhen soll.

Außerdem darf ihn die Box auf einen drohenden Reifenschaden oder die Reifenwahl beim nächsten Boxenstopp hinweisen.

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