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Formel-1-Sicherheitsdelegierten Charlie Whiting dikutierte mit den Teams

Wenige Stunden vor dem ersten freien Training zum Großen Preis von Singapur am Sonntag hat der Automobil-Weltverband FIA seine erst vor wenigen Tagen aufgestellten Boxenfunk-Regeln entschärft.

Nach einer stundenlangen Diskussion des Formel-1-Sicherheitsdelegierten Charlie Whiting mit den Teams wurden allen sicherheitsrelevanten Verbote wieder zurückgenommen, weiter nicht erlaubt bleiben dagegen Tipps für die Fahrer.

Der ursprüngliche Plan der FIA, den Boxenfunk drastisch zu reduzieren, um den Eindruck zu verwischen, die Fahrer würden ferngesteuert, ließ sich aufgrund von Sicherheits- und Technikaspekten nicht wie gewünscht sofort in die Tat umsetzen. Alle ursprünglich aufgestellten Verbote sollen aber mit Beginn der Saison 2015 greifen.

Informationen über den Spritverbrauch, den Bremsverschleiß und den Ladezustand der Batterie dürfen den Fahrern in den letzten sechs Rennen der Saison somit weiterhin mitgeteilt werden.

Die neuen Regeln hätten gleich fünf Teams aus technischen Gründen benachteiligt: Red Bull, Toro Rosso, Force India, Williams und Lotus verwenden Lenkräder mit kleinen Displays, auf denen die von den Fahrern zusätzlich benötigten Informationen nur unzureichend dargestellt werden könnten.

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