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Nicht immer einer Meinung: Toto Wolff (l.) und Bernie Ecclestone

In der Diskussion um die hohen Ticketpreise bei Formel-1-Rennen hat sich Bernie Ecclestone gegen indirekte Kritik von Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff gewehrt.

Der hatte vor dem Italien-GP Anfang September angedeutet, dass der Zuschauerschwund auf den Tribünen von Traditionsstrecken, wie Hockenheim oder Monza, auf zu teure Karten zurückzuführen sei.

Ausgesprochen hat es der Österreicher aber nicht.

"Man sollte ihm etwas davon erzählen, welche Forderungen sie (Mercedes und andere Teams, Anm. d. Red.) für ihren Antritt stellen. Dann können wir die Gebühren reduzieren", reagierte der Formel-1-Boss bei "Autosport" verärgert auf die Aussage von Wolff.

Soll eheißen: Die Zuschauer könnten nur dann mit einer Reduzierung der Eintrittspreise rechnen, wenn die Teams auf einen Teil ihrer Einnahmen aus dem TV- und Marketingpool der Formel 1 verzichteten.

Die Teams bekämen 70 Prozent der Einnahmen, die der Promoter als Gebühr von den Betreibern der Rennstrecken einstreicht.

In diesem Jahr hat die günstigste Eintrittskarte beim Deutschland-GP 165 Euro gekostet.

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