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Dabei muss Hamilton eine Stunde lang im 2. Training pausieren, während seine Ingenieure wegen Hydraulikproblemen am Auto schrauben

Mercedes hat die Vertragsverhandlungen mit dem WM-Führenden Lewis Hamilton über eine weitere Zusammenarbeit verschoben.

"Wir haben beide den Wunsch gehabt und beschlossen, das Thema zu vertagen, weil die Meisterschaft so intensiv ist", sagte Motorsportchef Toto Wolff der "Sport Bild": "Statt über kaufmännische Themen zu beraten, wollen wir die Saison zu Ende fahren. Und dann ist das Erste, was wir machen, uns mit Lewis hinzusetzen und hoffentlich alles für die Jahre nach 2015 einzutüten."

Während Hamiltons Teamrivale Nico Rosberg bereits im Juli seinen Ende 2015 auslaufenden Vertrag mit den Silberpfeilen verlängert hatte, steht eine Einigung mit dem Ex-Weltmeister aus England noch aus. Wolff geht trotz des intensiven WM-Zweikampfes zwischen Rosberg und Hamilton davon aus, dass das dominierende Fahrer-Duo auch kommende Saison gemeinsam für Mercedes fährt.

"Zu 99 Prozent", sagte der Österreicher: "Weil man sich immer eine Restchance für außergewöhnliche Situationen zurückhalten muss. Im Leben ist nie alles hundertprozentig."

Hamilton beerbte in der Saison 2013 Rekordweltmeister Michael Schumacher bei Mercedes.

Im Kampf um den WM-Titel hat Hamilton vor dem 15. von 19. WM-Rennen am Sonntag im japanischen Suzuka mit 241 Punkten drei Zähler mehr auf dem Konto als Rosberg.

Red-Bull-Pilot Daniel Ricciardo liegt 60 Zähler hinter Hamilton. Beim Saisonfinale in Abu Dhabi (23. November) wird die doppelte Punktzahl vergeben - für einen Sieg werden dann 50 Zähler gutgeschrieben.

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