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Jules Bianchi wird im Mie General Hospital behandelt

Das Bangen um den schwer verletzten Jules Bianchi geht weiter.

Nach seinem Unfall beim Großen Preis von Japan in Suzuka liegt der Franzose nach einer Operation weiter auf der Intensivstation.

In der Nacht gab es keine Verlautbarungen seines Teams Marussia oder des Mie General Hospital, in dem Bianchi behandelt wird.

Laut "Sky Sports" aus Großbritannien soll es auch keine weiteren Statements über Bianchis Zustand geben, bis seine Eltern im Lauf des Montags im Krankenhaus eingetroffen sind.

Bianchis Vater Philippe hatte zuvor im Gespräch mit dem französischen TV-Sender "France 3" erklärt, sein Sohn habe eine Gehirnblutung erlitten.

Über die Tatsache, ob Bianchi nach seiner Operation wieder selbstständig atmen konnte, gab es widersprüchliche Berichte in den Medien.

Beim Rennen in Suzuka war zunächst Sauber-Fahrer Adrian Sutil von der Strecke gerutscht, während der Bergung prallte der nachfolgende Bianchi gegen den Abschleppwagen.

Der frühere Formel-1-Fahrer Mika Salo, einer der Rennkommissare in Suzuka, gab zu Protokoll, Bianchi habe bei dem Unfall "einen sehr starken Schlag gegen den Kopf" bekommen.

Er wurde mit dem Rettungswagen abtransportiert, der ursprünglich angeforderte Hubschrauber konnte wegen der einbrechenden Dunkelheit und des schlechten Wetters nicht landen.

Nach Aussage eines Sprechers des Weltverbandes FIA soll Bianchi dabei nicht bei Bewusstsein gewesen sein.

Nähere Informationen über seinen Gesundheitszustand hatte es auch vom Rennstall Marussia nicht gegeben.

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