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Gerard Saillant gilt als eine Koryphäe auf dem Gebiet der Hirnchirurgie

Am zweiten Tag nach dem schweren Unfall des französischen Formel-1-Piloten Jules Bianchi beim Großen Preis von Japan in Suzuka warteten die Eltern des 25-Jährigen auf die Ankunft des Trauma-Chirurgen Gerard Saillant.

"Wenn wir mit Saillant die Situation erörtert haben, werden wir mit Ihnen sprechen", ließ Bianchis Vater Philippe den vor der Klinik in Yokkaichi ausharrenden Medienvertretern am Dienstag mitteilen.

Demnach sollte auch Bianchis Manager Nicolas Todt, Sohn des Motorsport-Weltverbandspräsidenten Jean Todt, ebenfalls noch am Dienstag in Yokkaichi eintreffen.

Saillant gehörte im vergangenen Winter nach dem schweren Skiunfall von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher in den französischen Alpen zum Ärzteteam der Klinik in Grenoble.

Der 69-Jährige zählt zu Schumachers Vertrauensärzten und gilt als eine Koryphäe auf dem Gebiet der Hirnchirurgie.

Bianchi war am vergangenen Sonntag in Suzuka auf regennasser Piste von der Strecke abgekommen und mit seinem Boliden unter ein Abschleppfahrzeug gerast.

Dabei hatte der Marussia-Fahrer schwere Kopfverletzungen erlitten. Bianchi ist nach dem Crash offiziellen Angaben zufolge einmal operiert worden, angeblich soll inzwischen wegen neuer Hirnblutungen ein zweiter Eingriff erfolgt sein.

Im jüngsten Bulletin der Klinik bezeichneten die behandelnden Mediziner seinen Zustand als "kritisch, aber stabil".

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