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Adrian Sutil debütierte 2007 für Spyker in der Formel 1

Adrian Sutil hat sein Bedauern über den schweren Unfall von Marussia-Pilot Jules Bianchi ausgedrückt und sich zu den Umständen geäußert.

"Es ging sehr schnell", sagte Sutil im Interview mit SPORT1: "Letztlich war es das Gleiche, was mir passiert ist, nur dass dann das Bergungsfahrzeug dastand und der Ausgang anders war. Es ist eine Situation, die sehr tragisch ist."

Nach einem Ausrutscher Sutils war Bianchi am Sonntag in Suzuka gegen einen Abschleppwagen geprallt, der zur Bergung von Sutils Sauber ausgerückt war. Aus nächster Nähe musste Sutil das Geschehen mit ansehen.

Der Franzose Bianchi erlitt ein schweres Schädelhirntrauma und liegt noch immer auf der Intensivstation eines japanischen Krankenhauses. Derzeit wird seine Situation als "kritisch, aber stabil" beschrieben.

Auf die Frage, ob man das Rennen aufgrund der Verhältnisse hätte frühzeitig beenden oder gar nicht erst starten sollen, sagte Sutil: "Danach ist man immer schlauer. Aber ich denke, wir sollten keinen Schuldigen suchen. Es ist passiert, wir können es jetzt nicht mehr ändern."

Sutil weiter: "Wir sind alle Profis. Es kann nicht nur immer Gutes geschehen, im Leben allgemein. Es gibt Rückschläge. Wir müssen alle damit umgehen."

Zudem erklärte der 31-jährige Gräfelfinger, sein Cockpit für die Saison 2015 sei gesichert: "Nächstes Jahr bin ich auf jeden Fall bei Sauber."

Die Kritik an Sebastian Vettel, der Red Bull verlässt, kann Sutil nicht verstehen: "Ich denke, er muss nichts mehr beweisen. Er ist vierfacher Weltmeister. Ich finde so eine Kritik nicht fair. Von mir hat er den größten Respekt. Sicherlich wird er die Motivation haben, es nochmal allen zu zeigen. Ob es klappt, wird man sehen. In jedem Fall ist er ein großartiger Rennfahrer."

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