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Die FIA hat nach dem schweren Unfall von Jules Bianchi auf die anhaltenden Vorwürfe reagiert, nach denen der Weltverband in Suzuka nicht rechtzeitig auf das drohende Wetterchaos reagiert und die Startzeit entsprechend verändert habe.

Renndirektor Charlie Whiting erklärte auf einer Pressekonferenz, dass die FIA keinen Einfluss auf die Startzeit gehabt habe. Stattdessen hätte Streckeneigner Honda auf der normalen Startzeit beharrt.

"Die Startzeit des Rennen ist nicht wirklich eine Angelegenheit der FIA", erklärt der Brite. "Ich habe den Organisatoren vorgeschlagen, dass sie es vielleicht in Erwägung ziehen sollten, das Rennen früher zu starten, da die Vorhersagen schlimmer aussahen, als es letzten Endes war. Aber sie wollten das nicht tun."

Whiting habe mehrmals auf die möglichen Gefahren hingewiesen, doch der Veranstalter blieb hart.

"Ich habe sie gewarnt, dass wir das Rennen nicht starten würden, außer wenn es sicher wäre zu fahren, und dass es eine hohe Wahrscheinlichkeit gebe, dass sie kein Rennen bekommen würden", so der Renndirektor, "aber sie sagten nein und wollten bei der Startzeit 15 Uhr bleiben."

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