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Wladimir Putin (r., mit Formel-1-Boss Bernie Ecclestone) ist in seiner dritten Amtszeit als russicher Präsident ZUM DURCHKLICKEN: Das Autodrom in Sotschi in Bildern

Russlands Präsident Wladimir Putin sorgt vor der Formel-1-Premiere in Sotschi (Rennen, So., ab 12.45 Uhr im LIVE-TICKER, Highlights 19 Uhr im TV auf SPORT1) mit eigenwilligen Sonderwünschen für Aufsehen.

So muss bei Putins Eintreffen am Sonntag der gesamte Funk abgestellt werden, um Anschläge mit funkgesteuerten Sprengsätzen zu verhindern, berichtet die "Bild"-Zeitung. Dadurch wird für zehn bis 15 Minuten keine Kontaktaufnahme zwischen den Teams und ihren Fahrern möglich sein.

Auch die Fernsehteams sowie die Mitarbeiter der Formel 1 werden in dieser Zeit nicht kommunizieren können.

Doch dies ist nicht der einzige Sonderwunsch von Putin. Der Präsident soll zudem verlangt haben, dass ihn bei seinem Spaziergang durch die Startaufstellung mit Formel-1-Boss Bernie Ecclestone kein ausländischer TV-Sender begleiten darf.

Sollte sich ein internationaler TV-Sender nicht an die Absprache halten, droht diesem angeblich die Abstellung des Stroms.

Die nationalen Veranstalter und das Formula One Management wiesen am Samstag allerdings die Vorwürfe zurück, dass die gewohnten Ablaufpläne vor dem Rennen durch Putins Besuch durcheinandergebracht und Fernsehteams in ihrer Arbeit eingeschränkt werden könnten.

"Das ist absoluter Unsinn", sagte Pasquale Lattuneddu von der FOM.

Schon im Vorfeld gab es aufgrund der politischen Situation in Russland Vorbehalte gegen Putin und den Austragungsort Sotschi.

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