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Weltmeisterduo Sebastian Vettel (l.) und Kimi Räikkönen - das könnte funktionieren <br> ZUM DURCHKLICKEN: Das Autodrom in Sotschi

Die Hängepartie um den bevorstehenden Wechsel von Weltmeister Sebastian Vettel zum Traditionsrennstall Ferrari geht weiter.

"Ich hoffe, dass wir möglichst bald etwas verkünden können. Im Moment ist das nicht der Fall, also müssen wir noch ein bisschen warten", sagte Vettel, der vor drei Wochen seinen Abschied von Red Bull angekündigt hatte.

Seitdem ist es ein offenes Geheimnis im Fahrerlager, dass Vettel bei der Scuderia ab 2015 den Spanier Fernando Alonso ersetzt.

Vettel scheint mittlerweile selber davon genervt zu sein, dass der Transfer immer noch nicht offiziell bestätigt wurde. "Ich freue mich, wenn es soweit ist. Damit das Thema abgehakt ist", sagte der Heppenheimer: "Ich freue mich auf das, was kommt."

Endgültig bestätigt wird der Wechsel wohl erst, wenn Alonso seine Zukunft geklärt hat. Offenbar steht der Ex-Weltmeister zudem weiter in Verhandlungen mit Ferrari wegen der Details seiner Vertragsauflösung.

Unterdessen bekräftigte Vettel, dass er wohl nicht am Qualifying in Austin teilnehmen wird, um die neue Antriebseinheit für den Rest der Saison zu schonen. Jedem Fahrer stehen pro Saison laut Reglement nur fünf Motoren zur Verfügung.

"Wir werden sehr wahrscheinlich einen sechsten Motor einbauen. So, wie die Regeln sind, heißt das, dass ich aus der Boxengasse starten muss", sagte der Red-Bull-Pilot.

Der Veranstalter nannte Vettels Entscheidung "unglücklich". Wegen der Abwesenheit der Pleite-Teams Caterham und Marussia ist das Feld ohnehin schon auf nur 18 Autos geschrumpft.

"Das ist natürlich schade für die Fans, die kommen, um uns fahren zu sehen", sagte Vettel, "ich habe die Regeln nicht gemacht und sie sind für alle gleich. Es ist unser Fehler, dass wir es nicht geschafft haben in Sachen Zuverlässigkeit im Rahmen zu bleiben."

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