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Lewis Hamilton fährt seit 2013 für Mercedes

Mercedes-Pilot Nico Rosberg (29) hat das erste Kräftemessen vor dem Großen Preis der USA hauchdünn gegen seinen Teamrivalen und WM-Führenden Lewis Hamilton (29) verloren.

Der Engländer drehte im freien Training in 1:39,085 Minuten die schnellste Runde und verwies Rosberg (1:39,088) um drei Tausendstelsekunden auf Platz zwei.

Auf Rang drei reihte sich auf der 5,513 Kilometer langen Strecke im texanischen Austin Ferrari-Star Fernando Alonso (Spanien/1:40,189) ein.

In den USA geht der Kampf um den WM-Titel in der Formel 1 in die entscheidende Phase. Vor dem drittletzten Saisonrennen hat Hamilton 17 Punkte Vorsprung auf seinen Herausforderer Rosberg. Noch sind maximal 100 Punkte zu holen.

Weltmeister Sebastian Vettel (27) erlebte beim nächsten Halt seiner Red-Bull-Abschiedstournee nach einem Motor- und Getriebewechsel einen rabenschwarzen Tag und belegte nur Rang 18 (1: 41,463).

Einmal mehr wurde Vettel von seinem Teamkollegen Daniel Ricciardo (Australien/1:40,390) deutlich geschlagen.

Vettel geht in Texas bereits mit seinem sechsten Motor an den Start und muss wegen dieses Regelverstoßes am Sonntag aus der Boxengasse starten. Eigentlich wollte der Heppenheimer deshalb komplett auf das Qualifying verzichten.

Red-Bulls-Motorsportberater Helmut Marko und Teamchef Christian Horner sagten allerdings am Freitag, dass Vettel zumindest im ersten Quali-Durchgang fahren werde - damit die Fans den Weltmeister sehen können.

Nico Hülkenberg kam im Force India auf Platz zehn, Sauber-Pilot Adrian Sutil kam nicht über Rang 16 hinaus.

Da die beiden Pleite-Teams Caterham und Marussia die Reise in die USA aus finanziellen Gründen nicht antreten konnten, drehten nur noch 18 Autos ihre Runden.

Ein so kleines Feld gab es zuletzt 2005 in Monaco, als BAR wegen eines illegalen Zusatztanks für zwei Rennen gesperrt wurde. Der Weltverband FIA hat deshalb den Qualifying-Modus für Samstag angepasst.

Statt der bisher üblichen sechs Fahrer werden in den Q1 und Q2 genannten ersten Qualifyingrunden nur noch vier Piloten ausscheiden.

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