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Nico Rosberg war im Training schneller unterwegs als sein Team-Kollege

WM-Herausforderer Nico Rosberg (29) präsentiert sich vor dem Großen Preis von Brasilien in Top-Form und hat im freien Training seinen Titel-Rivalen und Mercedes-Kollegen Lewis Hamilton (29, Großbritannien) deutlich distanziert.

Rosberg drehte in 1:12,123 Minuten die schnellste Runde auf der 4,309 Kilometer langen Strecke in Sao Paulo.

Hamilton landete über zwei Zehntelsekunden dahinter auf Platz zwei (1:12,336).

Dritter wurde etwas überraschend Kimi Räikkönen im Ferrari (Finnland, 1:12,696).

Weltmeister Sebastian Vettel landete bei seiner Red-Bull-Abschiedstournee abgeschlagen nur auf Rang neun.

Adrian Sutil, der sein Cockpit bei Sauber nach nur einem Jahr wieder verliert, kam nicht über Platz 16 hinaus.

Nico Hülkenberg musste sich in seinem Force India mit Rang 14 zufrieden geben.

Ferrari-Star Fernando Alonso erlebte einen spektakulären Motorschaden - Flammen schlugen aus seinem Wagen.

Der Spanier griff selber zum Feuerlöscher und wurde am Ende Siebter. Während am Freitag über Sao Paulo die Sonne schien, werden für das Rennen Regenschauer erwartet.

Hamilton geht nach fünf Siegen in Serie mit 24 Punkten Vorsprung auf Rosberg in die letzten beiden Rennen des Jahres. Trotzdem hat der Wiesbadener im Titel-Thriller noch Chancen auf die WM-Krone, weil beim Saisonfinale in Abu Dhabi (23. November) in diesem Jahr erstmals doppelte Punkte vergeben werden.

Dann gibt es für einen Sieg 50 statt 25 Zähler.

Selbst bei einem Ausfall von Rosberg und einem gleichzeitigen Sieg Hamiltons kann Rosberg in Abu Dhabi also noch Nachfolger von Vettel werden.

Die beiden Pleite-Teams Caterham und Marussia sind in Brasilien wie schon zuletzt beim Rennen in den USA aus finanziellen Gründen nicht am Start.

Caterham macht sich allerdings Hoffnungen, beim Saisonfinale in zwei Wochen wieder fahren zu können.

Marussia hat dagegen seine Geschäftstätigkeit mittlerweile eingestellt. Der Insolvenzverwalter teilte mit, dass sich kein neuer Investor gefunden habe und das Team nicht mehr gerettet werden könne.

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