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Bernie Ecclestone kann sich eine Aufspaltung der Formel 1 gut vorstellen

In der grassierenden Finanzkrise der Formel 1 kann sich Chefpromoter Bernie Ecclestone (84) eine Aufspaltung der Königsklasse in eine erste und zweite Liga vorstellen.

"Vielleicht ist es eine Idee, neben der Konstrukteurs- eine Team-Weltmeisterschaft zu veranstalten", sagte Ecclestone am Rande des Grand Prix von Brasilien.

In der ersten Liga würden demnach weiter die großen vier Teams Ferrari, Mercedes, Red Bull (Renault) und McLaren (ab 2015 Honda) mit großen Motorenherstellern im Rücken fahren.

Daneben würden kleinere Teams ohne Konzernunterstützung wie Williams, Lotus, Sauber oder Force India ihren eigenen Wettbewerb austragen, ohne sich wegen der ausufernden Kosten in den Ruin zu stürzen.

Die Krisengespräche in Brasilien um eine mögliche Reduzierung der Ausgaben und eine Reform der Verteilung der Preisgelder nannte Ecclestone "Zeitverschwendung" und gab den um ihre Existenz kämpfenden Rennställen einen Rat mit auf den Weg: "Gebt nicht mehr aus, als ihr habt."

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