vergrößernverkleinern
Marussia darf in der neuen Saison nicht an den Start gehen
Marussia könnte 2015 unter dem Namen Manor an den Start gehen © Getty Images

Der frühere Formel-1-Rennstall Marussia hat einen ersten Schritt auf dem Weg zurück in die Motorsport-Königsklasse bewältigt.

Am Donnerstag wurde das Team wie erwartet aus dem Insolvenzverfahren entlassen und kann nun wieder selbstständig wirtschaftliche Entscheidungen treffen. Die Gläubiger des Stalls sahen nach dem Finden neuer Investoren wieder eine finanzielle Basis für die Zukunft.

"Mit neuen Geldern und einem weiter bestehenden Vertrauen in das Management hat dieses Unternehmen eine ideale Grundlage, um den laufenden operativen Wiederaufbau zu beschleunigen und wieder ein Team ins Rennen zu schicken", sagte ein Sprecher der insolvenzverwaltenden Kanzlei. Angeblich soll Justin King, Chef der britischen Supermarktkette Sainsbury, einer der neuen Geldgeber sein.

Damit könnte Marussia unter dem neuen Namen Manor 2015 noch in die Formel 1 zurückkehren. Allerdings fehlen dem Team unter anderem noch ein fertiger Wagen, viele der vorher 200 Mitarbeiter und die verkaufte Fabrik. Zuletzt hatten die anderen Rennställe einen Wiedereinstieg mit einem modifizierten Wagen der vergangenen Saison verhindert.

Beim Saisonauftakt am 15. März in Melbourne müsste Manor starten, um die Prämien für die vergangene Saison zu kassieren. Die rund 45 Millionen Euro, die dem Rennstall als Nachfolger Marussias noch zustehen, würden ansonsten zwischen den anderen Teams aufgeteilt werden. Den Regeln gemäß könnte Manor aber sogar erst zum vierten Rennen antreten, drei Läufe dürften verpasst werden.

Video
teilentwitternsammelnE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel