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Fernando Alonso hat mittlerweile das Krankenhaus verlassen, die aktuellenTests finden jedoch ohne ihn statt © Getty Images

Fernando Alonso (33) bangt nach seinem mysteriösen Unfall um seinen Start beim Saisonauftakt in Australien (15. März). "Wenn er sich richtig erholt hat und die Ärzte uns sagen, dass alles in Ordnung ist, dann wird er wieder mit Arbeiten anfangen", sagte Alonsos Manager Luis Garcia Abad.

Abad ließ offen, ob Alonso in gut zwei Wochen für sein neues Team McLaren-Honda an den Start gehen kann: "Wir denken über den Grand Prix in Abu Dhabi nach, der der wichtigste ist, wenn man die Weltmeisterschaft gewinnen möchte." Eine Aussage, die für Verwunderung sorgt, da das Rennen in Abu Dhabi erst im November steigt.

Fernando Alonso Manager Luis  Garcia Abad
Alonsos Manager Luis Garcia Abad lässt offen, wann Fernando Alonso wieder in ein Formel-1-Auto steigen wird © Getty Images

Alonso hatte nach drei Nächten im Krankenhaus nach seinem Unfall vom vergangenen Sonntag am Mittwoch das Hospital General de Cataluna in Barcelona wieder verlassen. Der Spanier soll sich im Haus seiner Eltern weiter von den Folgen des Crashs erholen und verpasst damit die abschließenden Testfahrten vor Saisonbeginn in den nächsten Tagen in Barcelona.

Alonso wird stattdessen von Ersatzfahrer Kevin Magnussen vertreten. Der Däne wird sich mit dem britischen Stammpiloten Jenson Button die Arbeit teilen.

Um die Umstände des Unfalls ranken sich weiter die Spekulationen. Alonso sei rund zehn Minuten bewusstlos gewesen, er habe einen Stromschlag erlitten, hieß es zwischendurch. McLaren sprach stattdessen lapidar von einem normalen Unfall - obwohl Alonso am Sonntag mit dem Helikopter in die Klinik gebracht wurde und dort drei Tage lang durchgecheckt wurde.

Nun interessiert sich auch der Automobil-Weltverband FIA genauer für die Unfallursache und leitete eine Untersuchung ein.

McLaren machte eine ungewohnt heftige Windböe für den Unfall verantwortlich. Alonso trug letztendlich "nur" eine Gehirnerschütterung davon. "Er ist okay. Er spricht, lacht, isst und macht alles, was auch normale Leute tun", sagte Abad. 

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