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Barcelona - Der Spanier kracht am letzten Testtag in Barcelona in eine Mauer. Er bleibt unverletzt, muss aber über Nacht im Krankenhaus bleiben. Über den Unfallhergang gibt es zunächst nur Mutmaßungen.

Entwarnung bei Fernando Alonso (33): Der zweimalige Weltmeister hat sich bei seinem Unfall auf dem Circuit de Catalunya bei Barcelona keine ernsthaften Verletzungen zugezogen.

Das ergab eine Computertomografie am Sonntagnachmittag, wie sein McLaren-Team vor Ort mitteilte. Demnach sei er nach dem Unfall auch bei Bewusstsein gewesen.

Fernando Alonso musste mit dem Helikopter abtransportiert werden
Fernando Alonso musste mit dem Helikopter abtransportiert werden © Getty Images

Alonso bleibt im Krankenhaus

Allerdings soll der Spanier die Nacht über im Krankenhaus bleiben.

Alonso war nach seinem Crash zu weiteren Untersuchungen per Helikopter in ein Krankenhaus geflogen worden, nachdem er zunächst ins Medical Center der Strecke gebracht worden war. Danach brachen die Chrompfeile den Test ab, der englische Ex-Weltmeister Jenson Button ging am Nachmittag nicht mehr auf die Strecke.

Alonso verunglückte kurz vor der Mittagspause des letzten Tages am Ende der Kurve drei und krachte mit seinem McLaren-Honda in eine Begrenzungsmauer.

Spekulationen über Unfallhergang

Was zu dem Unfall führte, ist zur Stunde noch unklar. Allerdings verdichten sich die Gerüchte, dass er schon vor dem Einschlag benommen gewesen sein könnte. Motorsport-Total.com berichtet, es werde gemunkelt, dass er einen ERS-Stromschlag abbekommen haben könnte. Auch sei nicht ausgeschlossen, dass die Batterie abgebrannt sei und er Dämpfe eingeatmet habe.

Eine andere Version verbreitet Alonsos Manager Luis Garcia Abad. Er behauptet, dass ein starker Seitenwind den McLaren von der Strecke gedrängt habe.

McLaren-Renndirektor Eric Boullier relativierte die Schwere des Vorfalls: "Fernando geht es gut. Es war nur ein normaler Testunfall. Unvermeidlicherweise haben einige Medien die Schwere des Unfalls übertrieben." Zur Unfallursache äußerte sich Boullier nicht.

Sebastian Vettel (27) befand sich zum Zeitpunkt des Unfalls hinter seinem Vorgänger bei Ferrari.

"Er war direkt vor mir. Er war relativ langsam - ich schätze so 150 km/h. Er ist dann einfach rechts rübergezogen - es sah gar nicht wie ein Unfall aus. Er ist dann ein paar Mal an der Mauer angeschlagen. Dann habe ich ihn aus den Augen verloren", wird Vettel von auto, motor und sport zitiert.

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