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F1 Grand Prix of Malaysia - Practice
Cyril Abiteboul (l.) sorgte mit seiner Aussage in Sepang für einen Paukenschlag © Getty Images

Wenige Tage nach den Ausstiegsdrohungen von Helmut Marko spricht auch Renault-Sportdirektor Cyril Abiteboul offen über die Option, die Formel 1 zu verlassen.

Die Negativschlagzeilen rund um das Formel-1-Team Red Bull reißen nicht ab.

Vor dem Großen Preis von Malaysia (So., ab 8.45 Uhr im LIVETICKER) spricht auch Renault-Sportdirektor Cyril Abiteboul offen von der Möglichkeit eines Ausstiegs seines Unternehmens aus der Rennserie.

"Ich kann bestätigen, dass wir uns viele Optionen anschauen, darunter auch einen Formel-1-Ausstieg", sagte der Geschäftsführer der Renault-Motorenabteilung bei der Pressekonferenz in Sepang. Er deutete aber auch Überlegungen an, wonach die Franzosen in absehbarer Zeit wieder als reines Werksteam an den Start gehen könnten.

Bereits nach dem für den Rennstall frustrierenden Saisonauftakt in Melbourne hatte Red-Bull-Motorsportchef Helmut Marko einen baldigen Ausstieg seines Teams nicht ausgeschlossen.

Der Österreicher begründete dies damit, dass die Dominanz von Mercedes durch das Reglement auf Dauer fixiert sei.

Außerdem kritisierte er den Motorenpartner scharf: "Renault hat ein Budget und muss innerhalb dieses Budgets arbeiten. Das Budget ist aber nicht das Problem, sie müssen sich richtig strukturieren."

Teamchef Christian Horner ist in Malaysia dagegen bemüht, die Wogen wieder etwas zu glätten, und führt Markos harte Worte auf den verpatzten Start in die Saison zurück.

"Es war einfach frustrierend, zum ersten Rennen zu kommen und zu merken, dass wir mehr erwartet hatten als sich dann in Melbourne gezeigt hat", erklärte der Engländer.

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