vergrößernverkleinern
F1 Grand Prix of China
Lewis Hamilton (l.) und Nico Rosberg sprechen derzeit mehr übereinander als miteinander © Getty Images

Der verbale Schlagabtausch bei Mercedes setzt sich fort. Hamilton kontert Rosbergs Anschuldigungen süffisant. Rosberg gibt sich kämpferisch.

Das Rennen in China am vergangenen Sonntag erhitzt bei Mercedes weiterhin die Gemüter.

Sieger Lewis Hamilton nutzte die Anschuldigungen seines zweitplatzierten Teamkollegen Nico Rosberg für einen verbalen Konter.

"Wenn ich Zweiter gewesen wäre und diese Geschwindigkeit gehabt hätte, hätte ich Gas gegeben, um so nah ranzukommen wie möglich und überholen zu können. So geht Rennfahren", sagte der aktuelle Weltmeister.

Seine Crew habe vermutet: "Vielleicht war er einfach zufrieden mit Platz zwei. Ich sagte, das ist eben der Unterschied zwischen uns", stichelte Hamilton gegen Rosberg.

Die BBC zitiert den Briten mit den Worten: "Ich habe immer gesagt, dass er mental stark ist. Aber ich denke, dass ich dieses Jahr stärker bin."

Der Deutsche hatte sich nach dem China-GP öffentlich über die Fahrweise seines Stallrivalen beschwert. Er habe sich hinter ihm die Reifen ruiniert, weil Hamilton zeitweise absichtlich langsam gefahren sei, sagte Rosberg. Dadurch sei sogar sein zweiter Platz gefährdet gewesen.

Um solche Situationen in Zukunft zu vermeiden, kündigte der Vize-Weltmeister an, sich in Zukunft noch mehr auf das Qualifying konzentrieren zu wollen. "Wenn ich von ganz vorne starte, kann Lewis fahren wie er möchte - dann ist mir das total egal", sagte Rosberg in der Bild.

Von einer Vorentscheidung im Titelkampf will der 29-Jährige noch nichts wissen: "Die Saison ist lang, ich muss einfach meine deutschen Tugenden einsetzen."

Video
teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel