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max verstappen
Für Max Verstappen hat das Rennen in Monaco ein Nachspiel © Getty Images

Nach seinem Unfall von Monaco wird der Rookie beim nächsten Rennen fünf Startplätze zurück versetzt. Eine vierlagige Knautschzone verhinderte Schlimmeres.

Max Verstappen wird nach seinem bösen Unfall bei seinem Debüt in Monaco auch noch bestraft.

Der 17 Jahre alte Toro-Rosso-Pilot wird beim kommenden Rennen in Montreal fünf Startplätze zurück versetzt.

Zudem bekommt der jüngste Fahrer in der Geschichte der Formel 1 zwei Punkte in sein Strafregister.

Ab zwölf Strafpunkten wird ein Fahrer für ein Rennen gesperrt. Die Punkte verfallen nach zwölf Monaten.

Grosjean nicht zu früh gebremst

Die Rennkommissare sahen Verstappen als Schuldigen für den Unfall in der 63. Runde und teilten die Ansicht des Belgiers nicht, wonach der vor ihm fahrende Romain Grosjean zu früh gebremst habe.

Verstappen war in das Heck des Lotus von Grosjean gefahren, danach frontal und beinahe ungebremst in die Absperrung gerast.

Dass Verstappen den Unfall unverletzt überstand, hat er vor allem den vierlagigen Tecpro-Barrieren in der Kurve zu verdanken.

Der Kunststoff-Aufprallschutz sorgt für eine deutlich bessere Knautschzone als in der Vergangenheit etwa Reifenstapel.

1994 war Karl Wendlinger in Monaco noch von Wassertonnen aufgefangen worden, der Österreicher lag nach seinem Unfall 19 Tage im Koma.

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