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Sebastian Vettel
Sebastian Vettel legte trotz technischer Probleme die schnellste Runde des Tages hin © Getty Images

Nach dem Aus im 1. Training trumpft Sebastian Vettel in der zweiten Session groß auf und weist die Mercedes in die Schranken. Doch dann macht erneut das Getriebe Probleme.

Der viermalige Weltmeister Sebastian Vettel (Heppenheim) hat nach einem denkbar schlechten Start in den Großen Preis von Österreich im freien Training doch noch die Bestzeit gesetzt.

Zunächst hatte Vettel seinen Ferrari nach Problemen mit der Antriebswelle zu Beginn der ersten Session in Spielberg unfreiwillig abstellen müssen, ehe er der Konkurrenz am Nachmittag etwas überraschend knapp enteilte.

Der 27-Jährige lag mit seiner Zeit von 1:09,600 Minuten hauchdünn vor Vize-Weltmeister Nico Rosberg (Wiesbaden/+0,011 Sekunden) im Mercedes und Kimi Räikkönen (Finnland/+0,260) im zweiten Ferrari.

 Weltmeister Lewis Hamilton (Großbritannien/+0,537) kam in seinem Silberpfeil nach einigen ungewohnten Fahrfehlern nicht über Rang fünf hinaus.

Richtig freuen konnte sich Vettel über seine Bestzeit allerdings nicht. Gerade einmal drei volle Runden brachte der Hesse am Freitagmorgen zusammen, ehe er im Auslauf der ersten Kurve aus seinem Wagen steigen musste.

"Ich habe den Vortrieb verloren, ich bin im vierten Gang", funkte Vettel an seine Box. Am Nachmittag kamen Getriebeprobleme hinzu und der Heppenheimer musste das Training erneut früher als geplant beenden. Er konnte mehr als 20 Minuten nur zuschauen.

Trotz der technischen Schwierigkeiten hofft die Scuderia im Qualifying am Samstag (14.00 Uhr) darauf, Mercedes die Pole Position streitig zu machen, Regenschauer könnten dabei helfen.

Außerdem muss sich der viermalige Saisonsieger Hamilton spätestens am Sonntag (14.00 Uhr) im Rennen deutlich steigern, um seine Führung in der WM-Wertung zu verteidigen.

Nico Hülkenberg (Emmerich/1:10,160), der am vergangenen Sonntag mit Porsche die 24 Stunden von Le Mans gewonnen hatte, musste sich im Force India wieder mit weniger begnügen. Der 27-Jährige landete zum Auftakt aber immerhin auf dem respektablen sechsten Platz. 

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