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Canadian F1 Grand Prix - Qualifying
Kimi Räikkönen ist Teamkollege von Sebastian Vettel bei Ferrari © Getty Images

Die Vertragsverlängerung von Kimi Räikkönen bei Ferrari steht auf der Kippe. Der Finne muss wohl Abstriche machen - will davon jedoch zunächst nichts wissen.

Ferrari will den Verbleib von Ex-Weltmeister Kimi Räikkönen anscheinend von einer Gehaltsreduzierung abhängig machen.

Die kolportierten zwölf Millionen Euro plus Prämien, die der finnische Pilot von dem Formel-1-Rennstall beziehe, sollen im kommenden Jahr gesenkt werden.

Wie die Gazzetta dello Sport am Donnerstag berichtete, sei dies die Bedingung für eine Verlängerung von Räikkönens Vertrag.

Räikkönen reagierte am Donnerstag vor dem Großen Preis von Österreich genervt auf den Medienbericht.

"Das ist der übliche Quatsch", sagte der 35-Jährige in einer Presserunde in Spielberg: "Mir ist das egal. Ihr kennt meinen Vertrag nicht, schreibt aber darüber. Ihr schreibt Dinge, die nicht wahr sind."

Vor der Saison hatten Medien bereits über eine Klausel im Vertrag des Finnen berichtet. Auch Teamchef Maurizio Arrivabene sagte kürzlich, dass Räikkönens Zukunft bei der Scuderia nach dieser Saison von seinen Ergebnissen abhänge.

"Wir sind mit ihm zufrieden, doch er weiß, dass er sich die Vertragsverlängerung verdienen muss. Kimi hat das Thema angesprochen, ich habe ihm geantwortet, dass alles von seinen Leistungen abhängt", sagte Arrivabene bei Sky.

Mit nur einem Podestplatz in der laufenden Saison steht Räikkönen derzeit klar im Schatten seines Teamkollegen Sebastian Vettel, der bereits einen Sieg feierte und vier weitere Rennen auf dem Treppchen abschloss.

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