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Grid girls pose with Bibendum the Michel
Michelin war bis 2006 ein Reifenlieferant der Formel 1 © Getty Images

Konkurrenz für Platzhirsch Pirelli. Michelin bewirbt sich als Reifenlieferant der Formel 1 und hat große Ziele: Man wolle den Spaß zurück ins Racing bringen.

Der französische Reifenhersteller Michelin hat sich offiziell als Reifenausrüster der Formel 1 für den Zeitraum von 2017 bis 2019 beworben.

"Wenn wir glaubwürdig sein wollen, dann kann man sich nicht beschweren oder Kommentare abgeben, wenn man dann keine Lösungen bringt. Jetzt kann zumindest niemand sagen: 'Jungs, ihr redet zwar, aber handelt nicht.' Denn jetzt handeln wir", bestätigte Michelin-Motorsportchef Pascal Couasnon bei Autosport den Schritt.

Die Franzosen kündigten dafür Reifen an, "die den Spaß zurück ins Racing bringen. Wir haben am Wochenende in Le Mans gesehen, dass man eine super Show und Performance vereinen kann".

Zuletzt belieferte Michelin die Formel 1 von 2001 bis 2006 mit Pneus, seit 2011 ist der italienische Hersteller Pirelli exklusiver Reifenlieferant.

Bis zum 17. Juli haben Interessenten noch die Möglichkeit, sich als Lieferant zu bewerben. Anschließend trifft die FIA eine Entscheidung. Wie in den letzten Jahren werde es aber lediglich einen einzigen Lieferanten geben.

Grundvoraussetzung für ein Engagement Michelins sei jedoch der Umstieg von 13- auf 18-Zoll-Felgen.

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