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Juan Manuel Fangio holte 1951 seinen ersten von fünf WM-Titeln
Juan Manuel Fangio holte 1951 seinen ersten von fünf WM-Titeln © Getty Images

20 Jahre nach seinem Ableben ordnet ein Gericht an: Die Totenruhe des fünfmaligen Weltmeisters Juan Manuel Fangio darf gestört werden. Der Grund ist irre.

20 Jahre nach dem Tod von Juan Manuel Fangio soll sein Leichnam für einen Vaterschaftstest exhumiert werden.

Das ordnete ein Gericht in seinem Heimatland Argentinien an. Anlass für die kuriose Maßnahme, die am 7. August durchgeführt werden soll, ist eine Klage von Oscar Cesar Espinoza, der sich als einzigen direkten Nachfahren des fünfmaligen Formel-1-Weltmeisters sieht.

Fangio war 1995 im Alter von 84 Jahren gestorben, am kommenden Freitag jährt sich sein Tod zum 20. Mal.

Der Argentinier war nie verheiratet, führte aber eine lange Beziehung mit Andrea Berruet, der Mutter Espinozas. Dieser hatte den Prozess bereits 2013 angestrengt.

Fangio, der den Mythos der Mercedes-Silberpfeile prägte, liegt in seiner Heimatstadt Balcarce begraben. Er gewann die Formel-1-WM 1951 sowie in den Jahren 1954 bis 1957.

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