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AUTO-PRIX-F1-HUN
Nico Hülkenberg hat nach dem Verlust des Frontflügels eine Schrecksekunde zu überstehen © Getty Images

Weil plötzlich der Frontflügel wegfliegt, schlägt Nico Hülkenberg in Ungarn heftig in einem Reifenstapel ein. Der Team-Geschäftsführer hat die Randsteine im Verdacht.

Force India arbeitet mit Hochdruck an der Aufarbeitung des Unfallhergangs von Nico Hülkenberg beim Großen Preis von Ungarn.

Der Rheinländer verlor in der 43. Runde auf einmal seinen Frontflügel und raste anschließend in einen Reifenstapel. Hülkenberg überstand den Crash  unverletzt, die Unfallursache ist jedoch noch nicht abschließend geklärt.

Schon beim Freitagstraining hatte sich Hülkenbergs Teamkollege Sergio Perez spektakulär überschlagen, nachdem er zu hart über die Randsteine gefahren war.

Force-India-Geschäftsführer Otmar Szafnauer vermutet, dass die Kerbs auf dem Hungaroring auch für Hülkenbergs Crash am Sonntag zumindest teilweise ursächlich waren.

"Wir untersuchen gerade, wie und warum es dazu kam. Ich denke, es hat etwas mit der ungewöhnlichen Beschaffenheit der Kerbs hier zu tun. Das ist der einzige Kurs mit solchen Kerbs. Auch Ferrari hatte ein Problem mit dem Frontflügel, als bei Kimi Räikkönen ein Kameragehäuse abgefallen ist ", sagte Szafnauer bei Autosport.com.

Er mahnte Verbesserungen an der Strecke an, betonte aber auch, dass sein Team nach Lösungen für das Problem suchen werde.

"So etwas wie hier hatten wir noch nie", sagte der 50-Jährige. "Das ist hart für uns. Denn das Auto ist wirklich schneller geworden."

Hülkenberg war auf einem guten Weg zu seiner vierten Punkteplatzierung in Folge, als er durch den unverschuldeten Unfall das Rennen beenden musste.

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