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Luca di Montezemolo will Olympia nach Rom holen
Luca di Montezemolo (M.) war früher Präsident bei Ferrari © Getty Images

Der langjährige Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo ist am Donnerstagabend feierlich in die Automotive Hall of Fame in Detroit aufgenommen worden und hat diese Ehrung dem Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher gewidmet. "Er ist nicht nur eine Person, mit der ich zusammengearbeitet habe, sondern auch ein Freund", sagte Montezemolo. Schumacher sei "der wichtigste Fahrer unserer Geschichte", sein Schicksal mache ihn "sehr traurig", sagte der 67-Jährige, der bis Oktober die Scuderia geführt hatte.

Der Formel 1 riet Montezemolo für den Weg aus der aktuellen Image-Krise derweil zu einem Fünf-Jahres-Plan, um die Kosten zu reduzieren und neue Investoren anzuziehen. Wichtig sei es, die Königsklasse noch stärker auch in den USA zu etablieren, sagte Montezemolo.

In der Begründung für Montezemolos Aufnahme hieß es, der Italiener habe "der Marke Ferrari ihren Glanz zurückgegeben und den Rennstall aus Maranello wieder an die Spitze der Formel 1 geführt. Er hat Ferrari zu einer globalen Macht ausgebaut." Montezemolo hatte 23 Jahre lang an der Spitze von Ferrari gestanden, in dieser Zeit holte Schumacher mit der Scuderia auch fünf seiner sieben WM-Titel. Heute ist Montezemolo Präsident des Förderungskomitees für die Kandidatur Roms für die Olympischen Spiele 2024.

Ferrari wird seit Oktober von Fiat-Chrysler-Chef Sergio Marchionne geführt, der Maurizio Arrivabene zum neuen Teamchef der Scuderia um den viermaligen Weltmeister Sebastian Vettel (Heppenheim) ernannt hat.

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