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Mark Webber und Sebastian Vettel (r.) fuhren von 2009 bis 2013 gemeinsam für Red Bull
Mark Webber und Sebastian Vettel waren bei Red Bull Teamkollegen © Getty Images

Anderthalb Jahre nach der letzten gemeinsamen Saison beim Formel-1-Rennstall Red Bull Racing hat sich die Beziehung zwischen Sebastian Vettel (Heppenheim) und Mark Webber deutlich entspannt.

Das bekräftigte der Australier in einem Interview mit dem Fachportal Motorsport.com. "Ich habe nicht viele Feinde", sagte Webber: "Und wir haben großen Respekt voreinander. Das war auch damals der Fall, heute ist es aber noch ein bisschen mehr."

Die Zeit zwischen 2010 und 2013, als der jüngere Vettel dem erfahrenen Webber den Rang ablief und viermal in Folge Weltmeister wurde, hatte die Beziehung der Piloten schwer belastet. Spätestens nach einem umstrittenen Überholmanöver Vettels 2013 in Malaysia, als er den Rivalen entgegen der Teamanweisung passierte, galt das Verhältnis als zerrüttet.

"Wir kämpften um das gleiche Territorium, es war nicht einfach, mit dieser Situation klarzukommen", sagte der 38-jährige Webber: "Wir haben damals viel über uns selbst gelernt. Ich am Ende meiner Karriere, Seb am Anfang seiner Laufbahn. Die Art, wie wir gegeneinander angetreten sind, hat sich in dieser Zeit mit hoher Geschwindigkeit verändert."

Nach der Saison 2013 wechselte Webber zu Porsche in den Langstreckensport, Vettel fährt seit Beginn dieses Jahres für Ferrari. Die Beziehung zwischen den beiden habe mittlerweile eine "positive Entwicklung" genommen. Schon während der Arbeit an seiner Autobiografie "Aussie Grit", die Webber kürzlich veröffentlichte, habe er viele Gespräche mit Vettel geführt.

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