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Kurz vor Schluss platzte beim Ferrari von Sebastian Vettel der Reifen © Imago

Ferrari-Star Sebastian Vettel macht den Hersteller Pirelli für seinen kapitalen Reifenplatzer in Spa verantwortlich. Er habe sehr viel Glück gehabt, noch gesund zu sein.

Sebastian Vettel hat nach dem Belgien-GP Reifenhersteller Pirelli hart kritisiert.

Vorausgegangen war ein Reifenplatzer bei seinem Ferrari in der vorletzen Runde, der ihm ein Podiumsplatz gekostet hat.

"Ich muss aufpassen, was ich sage. Wenn das 200 Meter früher passiert, knalle ich mit 300 km/h in die Wand", sagte Vettel wutentbrannt bei RTL: "Es muss mal gesagt werden: Die Qualität der Reifen ist miserabel, das geht jetzt schon seit Jahren so, das kann nicht sein. Ich weiß nicht, worauf wir warten. Da fühlt man sich verarscht."

Einmal in Rage, giftete Vettel weiter:

"Ich erkläre mal ganz deutlich, warum ich regelrecht entsetzt bin. Das Ergebnis ist das eine. So etwas kann passieren, dass man mal ausfällt, selbst wenn ein Podestplatz verdient gewesen wäre. Die andere Sache ist aber die, dass wenn es wenige Meter früher passiert, ich brutal abfliege", sagte er sichtlich erregt.

"Keiner spricht wirklich darüber, alle nehmen so etwas irgendwie hin. Es ist aber absolut nicht akzeptabel", wütete der Ferrari-Pilot weiter. "So etwas darf auf keinen Fall passieren. Wenn das ein paar Meter vorher passiert wäre, würde ich jetzt nicht hier stehen, sondern irgendwo in der Eau Rouge hängen."

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