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Pascal Wehrlein
Pascal Wehrlein fährt seit 2013 in der DTM © Getty Images

In der DTM trumpft Youngster Pascal Wehrlein auf, Toto Wolff sieht ihn reif für die Formel 1. Doch der Mercedes-Zögling selbst ist in seinem Werben um ein Cockpit zurückhaltend.

DTM-Pilot Pascal Wehrlein hat sich zurückhaltend über die Gerüchte um einen Startplatz in der Formel 1 in der kommenden Saison geäußert.

"Ich kann es nicht beeinflussen. Ich muss meine bestmögliche Leistung in der DTM zeigen. Bisher läuft es wirklich sehr gut. Ich kann um die Meisterschaft kämpfen", sagte der Mercedes-Fahrer auf einem Pressetermin: "Deswegen denke ich momentan nur über die DTM nach, will dort mein Bestes geben. Alles andere habe ich nicht in der Hand."

Wehrlein ist derzeit Zweiter der DTM-Fahrerwertung, fährt aber zugleich auch als Testfahrer für die Formel-1-Teams Mercedes und Force India.

Eine Deadline für die Entscheidung über seine Zukunft hat sich der 20-Jährige bislang nicht gesetzt: "Momentan habe ich ein straffes Programm. Ich muss jedes Wochenende entweder bei der Formel 1 oder der DTM ran. Gerade jetzt, wo wir um die Meisterschaft kämpfen, ist nicht der richtige Zeitpunkt, um sich Gedanken zu machen, was man nach der Saison machen wird."

Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff machte sich schon seit Längerem für ein Formel-1-Cockpit für Wehrlein stark.

"Er hat bei Testfahrten bei Force India gezeigt, dass er reif für die Formel 1 ist. Priorität hat aber die DTM. Ich messe ihn an seinem Abschneiden dort", sagte Wolff über das Mercedes-Eigengewächs.

Als mögliches Team für Wehrlein gilt Force India, wo er an der Seite von Nico Hülkenberg fahren könnte – wenn er den Pay-Driver Sergio Perez ausstechen kann.

Auch ein Platz bei Manor-Marussia wäre denkbar, wenn Mercedes im kommenden Jahr tatsächlich Ferrari als Motorenausrüster des derzeit wenig konkurrenzfähigen Teams ersetzen sollte. Verhandlungen diesbezüglich sollen bereits laufen.

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