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Sebastian Vettel genoß die Stimmung in Monza in vollen Zügen
Sebastian Vettel genoß die Stimmung in Monza in vollen Zügen © Getty Images

Sebastian Vettel ist nach seinem ersten Italien-Grand-Prix im Ferrari überwältigt. Lewis Hamilton erklärt, warum Monza auch für ihn besonders ist. Die Stimmen zum Rennen.

Sebastian Vettel ist endgültig im Ferrari-Land angekommen. Bei der Pressekonferenz nach dem Rennen in Monza war der Deutsche aufgefordert - wie immer - nach einem englischen Statement in seiner Heimatsprache zu antworten. Doch bevor Vettel Deutsch sprach, richtete er zunächst Dankesworte auf Italiensich an die Tifosi.

Vettel war in seinem ersten Grand Prix in Monza als Pilot der Scuderia gleich aufs Treppchen gefahren und wurde Zweiter hinter Lewis Hamilton.

"Der schönste zweite Platz"

Der viermalige Weltmeister zeigte sich danach überwältigt von der Atmosphäre auf der Heimstrecke der Roten.

"Das war wohl einfach der schönste zweite Platz in meinem Leben. Es ist unglaublich, dieses rote Meer aus Menschen zu sehen. Das ist einer der emotionalsten Tage, die ich in der Formel 1 jemals erlebt habe. Der Moment auf dem Podium macht das Ganze so lebendig, den Traum zu leben und Formel-1-Fahrer bei Ferrari zu sein", frohlockte der 28-Jährige.

Champagner statt Bier

Und auch bei der Wahl der Party-Getränke scheint Vettel immer mehr zum Italiener zu werden. Auf die Frage, wie das starke Ergebnis gefeiert würde, entgegnete er: "Anstoßen! Es ist ein besonderer Tag für das ganze Team, eine große Last ist abgefallen. In der Vergangenheit haben wir meistens mit Bier angestoßen, hier bei Ferrari eher mit Champagner oder Wein - ist auch ganz schön."

Vettel ist sich sicher: Sein erstes Rennen in Rot auf der Traditionsstrecke von Monza wird er nie vergessen: "Diese Emotionen sind unbezahlbar, diese Erinnerung wird für immer bleiben."

SPORT1 fasst die Stimmen zum Rennen in Monza zusammen:

Lewis Hamilton (Mercedes), Platz 1: "Dieses Wochenende war einfach fantastisch. Ich weiß nicht, ob ich jemals so ein Wochenende hatte. Diese Strecke ist so speziell. Ich glaube, dass geht allen Fahrern so. Wenn du oben auf diesem Podium stehst, fühlst du dich einfach so unglaublich stolz, dass du zu den Großen gehörst, die auch schon da oben standen."

Kimi Räikkönen (Ferrari), Platz 5: "Ich habe beim Start das gemacht, was ich immer mache. Dann hat sich das Anti-Stall-System eingeschaltet und ihr alle habt gesehen, was dann passiert ist. Das ist sehr schade, ich habe eine gute Gelegenheit verpasst. Aber dann war es ein gutes Rennen."

Maurizio Arrivabene (Ferrari-Teamchef): "Schade, dass Kimi beim Start diesen Fehler hatte. Er muss die falschen Knöpfe gedrückt haben beim Start. Heute müssen wir glücklich sein. Wir sind immer noch Zweiter in der Konstrukteurswertung."

Felipe Massa (Williams), Platz 3: "Ich werde langsam zu alt für sowas! Die letzten drei Runden musste ich mich gegen meinen Teamkollegen wehren, er hat ständig versucht, mich zu überholen. Er war schneller als ich, hatte bessere Reifen und mehr Traktion. Es war sehr schwer, ihn nicht überholen zu lassen, aber ich habe es geschafft und bin aufs Podium gefahren. Es war ein fantastisches Rennen, hier aufs Podium zu fahren ist es etwas ganz Besonderes. Die Tifosi sind unglaublich!"

Nico Hülkenberg (Force India), Platz 7: "Der siebte Platz bringt uns nützliche Punkte, aber ich habe das Rennen ein bisschen frustriert beendet, weil wir nicht die Geschwindigkeit hatten, von der wir wissen, dass sie möglich ist. Ich glaube, wir hatten ein Problem mit dem Auto. Das müssen wir jetzt untersuchen."

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