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Lewis Hamilton im Cockpit seines Mercedes © Getty Images

Der ehemalige FIA-Präsident Max Mosley enthüllt abenteuerliche Pläne während seiner Amtszeit zur Verbesserung der Sicherheit. Sie wurden schnell wieder verworfen.

Kaum zu glauben, aber offenbar wahr: Im Bestreben um mehr Sicherheit hatte es in der Formel 1 Überlegungen gegeben, Schleudersitze einzuführen. Wie bei Kampfjets sollten die Piloten vor einer drohenden Kollision damit aus dem Fahrzeug katapultiert werden.

Diese Gedankenspiele habe es in seiner Amtszeit in der Tat gegeben, erklärte der ehemalige FIA-Präsident Max Mosley. "Darüber wurde tatsächlich gesprochen. Sicher ließe sich ein schneller Ausstiegsmechanismus bewerkstelligen", sagte der Brite, der dem Weltverband zwischen 1993 und 2009 vorstand, im Wirtschaftsmagazin Forbes.

Allerdings sei die Idee auch schnell wieder verworfen worden. Zu offensichtlich waren die Nachteile. So würde dieser Mechanismus zu einer gefährlichen Waffe werden, wenn sie unter einer Brücke oder in der Box ausgelöst würde.

Nach dem schweren Unfall von Jules Bianchi vor einem Jahr in Japan, an dessen Folgen der Franzose in diesem Sommer starb, wird vor allem über eine mögliche Verbesserung der Sicherheit in Cockpits wieder diskutiert.

Die Vorschläge reichen von geschlossenen Cockpits bis hin zu Federstahlbügeln, die am Fahrersitz angebracht werden.

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