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Jenson Button
Jenson Button wurde 2009 Formel-1-Weltmeister © Getty Images

Das Rätselraten um die Zukunft von Jenson Button geht weiter. Der Ex-Weltmeister bestätigt gute Gespräche mit McLaren, doch der Brite vermisst das Fahren um den Sieg.

Die Zukunft des ehemaligen Formel-1-Weltmeisters Jenson Button ist weiterhin offen. "Ich kann seit dem letzten Rennen nichts Neues sagen. Wir sind in guten Gesprächen, das Team und ich, das war's", sagte der 35-Jährige bei der Pressekonferenz vor dem Großen Preis von Japan am Sonntag (2. Freies Training am Fr., ab 7 Uhr LIVE im TV auf SPORT1) in Suzuka.

Britische Medien hatten zuletzt spekuliert, dass der McLaren-Pilot an diesem Wochenende sein Karriereende verkünden wird und sich nach 16 Jahren aus der Königsklasse des Motorsports zurückzieht.

"Es gibt so viele Möglichkeiten, was nächstes Jahr passieren könnte. Aber ich kann jetzt nicht mehr sagen", so Button. Aktuell gibt es keinen konkreten Zeitpunkt, bis zu dem sich der Brite entschieden haben will.

Im hoffnungslos unterlegenen McLaren-Honda hatte Button in diesem Jahr zeitweise die Freude an seinem Job verloren. "Kein Fahrer hat Spaß, wenn er hinten ist. Es macht keinen Spaß, wenn man 14. oder Zehnter wird, man will um das Podium mitfahren. Aber es gibt eben auch die Chance, dass der Spaß zurückkommt", betonte Button.

Mit mickrigen sechs Punkten ist der Weltmeister von 2009 nur 18. der Fahrerwertung, in 13 Rennen schaffte er es wegen verschiedener technischer Probleme sechsmal gar nicht erst ins Ziel. Zuvor hatte er in seinen bisherigen 278 Rennen immerhin 15-mal gewonnen und ist einer der letzten echten Typen der Königsklasse des Motorsports.

Button begann seiner Laufbahn im Jahr 2000 bei Williams und wechselte nach einigen weiteren Stationen im Anschluss an seinen WM-Triumph vor fünf Jahren zu McLaren.

50-mal stand er insgesamt auf dem Podium, fuhr achtmal auf die Pole Position. "Es wäre ein großer Verlust, wenn er aufhören sollte. Er ist ein großer Charakter der Formel 1 und seine Qualität steht außer Frage", sagte Ferrari-Star Sebastian Vettel. 

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