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F1 Grand Prix of Italy - Previews
Lewis Hamilton hat keine Lust auf stärkere Konkurrenz © Getty Images

Ab der kommenden Saison könnte Red Bull mit Mercedes-Motoren fahren. Für Weltmeister Lewis Hamilton ein Unding: Er sieht den eigenen Erfolg gefährdet.

Lewis Hamilton ist gegen ein mögliches Engagement von Mercedes als Motorenlieferant für Red Bull.

"Wenn wir ernsthaft Weltmeisterschaften gewinnen wollen, ist das keine gute Idee", sagte der Formel-1-Weltmeister dem britischen Sender Sky Sports. "Red Bull ist ein starkes Team. Das wäre, als ob wir Ferrari mit unseren Motoren ausrüsten würden. Wir wollen gewinnen, also sehe ich weder eine Notwendigkeit dafür noch einen finanziellen Vorteil."

Red Bull fährt aktuell mit Motoren von Renault. "Sie verhandeln gerade mit ihrem aktuellen Lieferanten, und darüber hinaus gibt es drei weitere Lieferanten: uns, Honda und Ferrari. Sie müssen sich jetzt entscheiden, mit wem sie arbeiten möchten", sagte Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff.

Der Österreicher ist gesprächsbereit, versteht aber auch Hamiltons Abneigung: "Aus Teamperspektive müssen wir die Sache opportunistisch sehen."

Da Red Bull "zunächst mit Renault verhandeln" müsse, gab sich Wolff betont defensiv: "Da wollen wir uns nicht dazwischen drängen."

Vertreter beider Teams sollen aber schon seit Wochen über einen möglichen Deal verhandeln.

Aktuell liefert Mercedes Motoren für Williams, Lotus und Force India. Vor allem das aufstrebende Williams-Team spricht sich gegen eine Zusammenarbeit von Mercedes und Red Bull aus.

Aber auch Ferrari-Präsident Sergio Marchionne kann sich anscheinend vorstellen, als Motorenlieferant für Red Bull zu fungieren: "Ich rede mit allen", sagte er in Monza zu einer angeblichen Offerte der Scuderia.

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