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AUTO-PRIX-JPN-F1
Nico Rosberg geht als WM-Zweiter in Japan an den Start © Getty Images

Mercedes geht nach dem Desaster von Singapur mit Zuversicht in den Großen Preis von Japan (2. Training am Fr., ab 7 Uhr LIVE im TV auf SPORT1), obwohl noch nicht alle Ursachen für das schlechteste Renn-Wochenende der Formel-1-Saison bekannt sind.

"Wir sind immer noch das Team, dass in den letzten eineinhalb Jahren 25 Rennen gewonnen hat. Es ist das gleiche Auto, es sind die gleichen Fahrer. Das Selbstbewusstsein ist da, dass wir zurückschlagen werden", sagte Vizeweltmeister Nico Rosberg.

Vor dem Rennen am Sonntag in Suzuka wurde bei den Silberpfeilen intensiv analysiert, warum es beim Sieg von Ferrari-Star Sebastian Vettel vor einer knappen Woche in Singapur derart an Leistung mangelte. Rosberg wurde mit großem Rückstand nur Vierter, Weltmeister Lewis Hamilton schied nach einem technischen Defekt aus.

"100 Prozent wissen wir es nicht, aber wir verstehen viele der Ursachen. Das gibt uns die nötige Sicherheit für dieses Wochenende", betonte Rosberg: "Es ist nicht nur ein Faktor, sondern es sind einige, die miteinander zusammenhängen." Auch Hamilton geht gelassen an die kommende Aufgabe: "Es war ein Domino-Effekt. Ich bin sicher, dass daraus die richtigen Lehren gezogen werden. Wir gehen jetzt zur Normalität über."

Größter Konkurrent des Mercedes-Duos auf dem Traditionskurs in Fernost dürfte erneut der viermalige Weltmeister Vettel werden. "Er ist eine große Gefahr für uns, wir haben immer ein Auge auf ihn", sagte Rosberg, der aktuell als WM-Zweiter mit 211 Punkten knapp vor Vettel (203) liegt. Titelverteidiger Hamilton (252) hat noch einen komfortablen Vorsprung.

Das will Rosberg sechs Rennen vor Saisonschluss jedoch möglichst ändern. "Ich muss hier gewinnen, um mich in die richtige Richtung zu bewegen", sagte der 30 Jahre alte Wiesbadener: "Lewis muss nur mal ein schlechteres Wochenende haben und ich ein besseres, dann reicht das schon, damit sich das Blatt wendet. Es ist sehr, sehr eng." 

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