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F1 Grand Prix of Japan - Practice
Christian Horner sucht nach einem Ersatz-Motor für Red-Bull © Getty Images

Nach der Trennung vom langjährigen Motorenpartner Renault ist der Ausstieg des ehemaligen Erfolgsrennstalls Red Bull aus der Formel 1 zum Saisonende für Teamchef Christian Horner (41) eine reale Gefahr.

"Dietrich Mateschitz spricht nicht sehr oft, aber wenn er es macht, sollte man das sehr ernst nehmen", sagte Horner vor dem Großen Preis von Japan in Suzuka.

Red-Bull-Boss Mateschitz hatte zuletzt gedroht, sich aus der Königsklasse des Motorsports zurückzuziehen, sofern es 2016 keinen erfolgversprechenden Renault-Ersatz gibt.

"Es ist mein Job, jetzt eine Lösung zu finden, und ich tue mein Bestes, um einen wettbewerbsfähigen Motor zu finden", sagte Horner: "Aber wenn das nicht der Fall ist, dann gibt es ein Risiko."

Horner offenbarte bei einer Pressekonferenz in Japan, dass Mateschitz momentan "ein bisschen desillusioniert" sei, was die Formel 1 angeht.

"Red Bulls Position ist eine andere als bei Teams wie McLaren, Williams oder Ferrari. Die Formel 1 muss etwas zurückgeben und man darf nicht zu sehr eingeschränkt werden", sagte der Brite.

Der viermalige Konstrukteurs-Weltmeister Red Bull steht für das nächste Jahr aktuell ohne Motorenpartner da. Renault-Geschäftsführer Carlos Ghosn hatte kürzlich am Rande der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt die Trennung von Red Bull bestätigt.

"Wir haben ihnen klar gesagt: Zählt nicht mehr auf uns als Motorenlieferant", hatte Ghosn gesagt. 

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