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Bernie Ecclestone
Bernie Ecclestone polarisiert bisweilen mit seinen Aussagen © Getty Images

Obwohl die Regelung der Motoren bis 2020 in Stein gemeißelt sind, will Bernie Ecclestone zur Saison 2016 zu den alten V8-Motoren zurückkehren. Widerstand ist vorprogrammiert.

Um möglicherweise die Dominanz von Mercedes zu mindern und Red Bull die Suche nach einem Lieferanten zu erleichtern, will Bernie Ecclestone die Rückkehr der Formel-1-Autos zu V8-Motoren zur Not erzwingen.

"Ich denke nicht, dass wir von den Teams Einigkeit erwarten können. Wir sollten es einfach machen", sagte der Formel-1-Boss dem Independent und ergänzte: "Wenn ihr das nicht wollt, könnt ihr vor Gericht gehen."

Ecclestone will die Boliden ab der kommenden Saison unbedingt wieder mit den alten V6-Motoren ausstatten. Dieser Schritt würde dem vom Ausscheiden aus der Königsklasse bedrohten Rennstall Red Bull die Chancen erhöhen, für 2016 einen Lieferanten für einen konkurrenzfähigen Motor zu finden.

Teams wie das seit Beginn der Saison 2014 dominierende Mercedes würde die Abschaffung der neuen Turbomotoren sicherlich nicht gefallen. (Fahrerwertung der Formel 1)

Probleme bei der doch recht kurzfristigen Umrüstung sieht Ecclestone jedoch nicht. "Sie können in kurzer Zeit gebaut werden, also sollten wir das tun", erklärte der 84-Jährige.

Die geplante dürfte bei den Teams auf heftigen Widerstand stoßen, da die Motorenregelung eigentlich bis 2020 festgelegt ist und die Planungen der Ingeneure dahingehend ausgerichtet sind.

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