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F1 Grand Prix of Japan
Christian Horner ist nach dem geplatzten Motorendeal nicht gut auf Toto Wolff zu sprechen © Getty Images

Der Red-Bull-Teamchef glaubt nicht an eine Krankheit als Grund für Toto Wolffs Fehlen bei der Teamchef-Pressekonferenz. Nach dem geplatzten Motorendeal fliegen Giftpfeile.

Christian Horner hat den geplatzten Motorendeal zwischen Red Bull und Mercedes in der Formel 1 offenbar noch nicht verdaut.

Der Red-Bull-Teamchef machte sich auf der Teamchef-Pressekonferenz über Toto Wolff lustig. Der Mercedes-Boss konnte aufgrund von Fieber und einer Erkältung nicht an der PK teilnehmen.

Horner nahm ihm den Grund der Absage offenbar nicht ab. "Ich bin einfach sehr traurig, dass Toto krank ist und es nicht geschafft hat, weil sein Helikopter leider nicht starten konnte", meinte Horner grinsend.

Ein absichtliches Schwänzen einer offiziellen Fia-Veranstaltung, wie beispielsweise einer Pressekonferenz, kostet allerdings rund 10.000 Euro Strafe. Das macht Wolffs Version glaubwürdiger.

Horner war das eher egal: "Ich wünsche ihm alles Gute und hoffe, dass er in Ordnung ist. Sicher wird es keine Strafe geben. Es sollten aber 100 Millionen sein."

Red Bull steht vier Rennen vor Saisonende weiterhin ohne Antrieb für 2016 da. Eine erhoffte Einigung in einem möglichen Deal mit Mercedes konnte nicht erzielt werden. Horner stößt das offenbar sauer auf.

Wolff selbst schoss keinen weiteren Giftpfeil. "Ich freue mich, dass er so gut drauf war und sich vor allem seinen Humor bewahrt hat", sagte Wolff der Bild.

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