vergrößernverkleinern
Sebastian Vettel will endlich seinen ersten WM-Titel mit Ferrari einfahren
Sebastian Vettel hat in dieser Saison nur noch geringe Chancen auf den WM-Titel - das soll sich ändern © Getty Images

Die FIA beschließt offenbar, dass die Motoren künftig auch während der Saison weiterentwickelt werden dürfen. Ferrari kann seine Großattacke auf Mercedes damit vorantreiben.

Sebastian Vettel und Ferrari können in der nächsten Saison nun doch den Branchenprimus Mercedes mit voller Kraft attackieren.

Die Motorenhersteller und der Weltverband FIA haben sich bei einem Treffen in Genf nach übereinstimmenden Medienberichten darauf geeinigt, dass im kommenden Jahr die Antriebseinheiten weiterentwickelt werden dürfen.

Eigentlich war geplant, dass die Motoren ab Saisonstart nicht mehr verbessert werden dürfen.

Besonders Ferrari und Honda hatten hart dafür gekämpft, dass sie ihre Motoren weiter verbessern dürfen, um den Rückstand auf Mercedes aufzuholen.

Lewis Hamilton steht mit seinem überlegenen Silberpfeil dicht vor der Titelverteidigung. Der Brite hat vor dem 16. von 19 Rennen in den USA (25. Oktober) 66 Punkte Vorsprung auf den zweitplatzierten Vettel.

Gewinnt der Brite in Austin und Vettel kommt nicht über Rang drei hinaus, ist dem Titelverteidiger die WM-Krone nicht mehr zu nehmen.

Zudem einigte man sich offenbar darauf, dass kommende Saison nicht nur die für 2016 entwickelten Antriebseinheiten zugelassen werden. Das Reglement hatte ursprünglich den Einsatz von den alten 2015er-Motoren verboten.

Die Änderungen müssen noch vom Motorsport-Weltrat abgesegnet werden.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel