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F1 Grand Prix of Russia
Der Start beim Großen Preis von Russland 2014 © Getty Images

Der Vize-Gouverneur der Region denkt schon über das derzeitige Vertragsende 2020 hinaus. Er will der Wirtschaftskrise trotzen und den Grand Prix spektakulärer machen.

Der Große Preis von Russland in Sotschi soll nach dem Willen der Veranstalter für viele Jahre zum Formel-1-Kalender gehören.

"Wir reden bereits über eine Verlängerung des bis 2020 laufenden Vertrages", sagte Alexander Saurin, Vize-Gouverneur der Region Krasnodar im Rahmen einer Pressekonferenz vor dem Rennen am Sonntag (ab 12.45 Uhr im LIVETICKER): "Wir wollen, dass Russland eine Traditionsveranstaltung wird."

Zweifel an der Wirtschaftlichkeit des Rennens auch angesichts des schwachen Rubelkurses wies Saurin indes zurück. "Wir haben einen Vertrag ohne Ausstiegsoption. Es ist natürlich eine harte wirtschaftliche Situation, aber wir tun unser Bestes, um die Veranstaltung effizient zu gestalten", sagte er.

Nach der Premiere im Vorjahr findet am Wochenende zum zweiten Mal ein Formel-1-Rennen auf russischem Boden statt. Für die Zukunft würden zudem die Möglichkeiten für ein Nachtrennen geschaffen: "Wir arbeiten an den technischen Voraussetzungen, man sollte das aber nicht vor 2017 erwarten."

Das Rennen am Sonntag in der Olympiastadt von 2014 werde ausverkauft sein, zum verregneten Training am Freitag verloren sich allerdings nur wenige Zuschauer auf den Tribünen. Im kommenden Jahr rückt der WM-Lauf im Kalender nach vorne und wird bereits am 1. Mai ausgetragen.

Dadurch erhoffen sich die Veranstalter, durch die Überschneidung mit der Skisaison mehr Zuschauer für das Rennen gewinnen zu können.

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