vergrößernverkleinern
F1 Grand Prix of Russia
Fährt Daniel Ricciardo im nächsten Jahr mit einem Honda-Motor? © Getty Images

Bei der Suche nach einem Motorenpartner ist der Red Bull angeblich bei Honda fündig geworden. Allerdings steht der Einigung noch ein Hindernis entgegen.

Im Motoren-Krimi um Red Bull bahnt sich offenbar eine spektakuläre Wende an.

Das ehemalige Team von Ferrari-Star Sebastian Vettel könnte in der kommenden Saison mit einem Antrieb von Honda an den Start gehen.

Über entsprechende Verhandlungen am Rande des Großen Preises der USA berichteten mehrere Medien übereinstimmend. Red-Bull-Teamchef Christian Horner erwartet eine Entscheidung in den "nächsten Wochen".

Noch "sei nichts fix", erklärte er: "Aber es laufen viele Gespräche im Hintergrund."

Knackpunkt bei den Gesprächen dürfte allerdings sein, dass Honda im kommenden Jahr noch vertraglich als Exklusiv-Ausrüster an McLaren gebunden ist. Das heißt, eine mögliche Zusammenarbeit mit dem japanischen Motorenhersteller könnte nur mit dem Einverständnis von McLaren besiegelt werden. 

Nachdem Red Bull, vier Mal in Serie mit Vettel am Steuer Weltmeister, zuletzt seinen Vertrag mit Renault gekündigt hatte, sucht das bislang erfolgreichste Team dieses Jahrzehnts einen neuen Motorenpartner. Mercedes und Ferrari hatten bereits abgewunken, um einen direkten Konkurrenten nicht zu stärken.

Auch Chefpromoter Bernie Ecclestone hatte sich zuletzt in die Suche eingeschaltet. "Red Bull wird einen Motor bekommen. Ich bin sicher, sie fahren 2016 beim Saisonstart in Melbourne", sagte Ecclestone zuletzt. Red Bulls Junior-Team Toro Rosso könnte im nächsten Jahr mit Ferrari-Motoren aus der laufenden Saison antreten.

Honda dürfte nur die dritte Wahl von Red Bull sein. Schließlich bleiben die Japaner mit McLaren bisher hinter den Erwartungen zurück, in der Team-Wertung liegt man mit nur 19 Punkten auf dem vorletzten Rang. Und Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz hatte unlängst gesagt: "Entweder wir erhalten einen konkurrenzfähigen Motor oder wir steigen aus."

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel