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Nico Rosberg (l.) und Lewis Hamilton waren nicht gut aufeinander zu sprechen © dpa Picture-Alliance

Nico Rosberg erklärt aus seiner Sicht seine Auseinandersetzung mit Lewis Hamilton, bei der er eine Mütze nach dem Weltmeister warf. Hamilton sei zu weit gegangen.

Nico Rosberg hat erklärt, warum er nach dem Rennen von Austin wütend eine Mütze in Richtung von Lewis Hamilton warf.

"Der Start war gar nicht sauber von Lewis. Da ist er über das Ziel hinausgeschossen. Ich war in der Mitte der Kurve vorn, er muss mir da Platz lassen, doch er hat mich rausgetrieben und ist in mich reingefahren. Ein Glück konnten wir beide weiter fahren. Der berühmte Schritt zu viel", schrieb Rosberg in seiner Kolumne in der Bild.

Vor der Siegerehrung hatte der frisch gebackene Weltmeister Hamilton seinem Teamkollegen Rosberg seine Mütze zugeworfen. Der Deutsche schleuderte das Baseballcap dann zurück auf Hamilton, der sich bereits umgedreht hatte.

Rosberg dazu: "Es gibt interne Regeln in unserem Team und ich habe mich an diese Regeln gehalten, Lewis leider nicht. Keiner von uns kann da aus seiner Haut, sollte er auch nicht. Er ist da deutlich zu weit gegangen."

Und weiter: "Darum habe ich auch hinterher die Mütze zurückgepfeffert, die er mir auf den Bauch geworfen hatte. Manchmal muss das einfach raus. Wir Sportler sind auch nur Menschen. Du stehst unter Riesen-Druck das ganze Wochenende. Ich brauche echt noch zwei Tage, bis ich diesen bitteren Tag verdaut habe."

Der Rennsonntag in Texas reiht sich nahtlos an eine ganze Serie von Rückschlägen an. "Im Moment kommt es mir so vor, als hätte jemand in dieser Saison etwas dagegen, dass ich Erfolg habe. Ein
unsichtbarer Gegner, der nur sehr schwer zu bekämpfen ist. Schicksal nennen es die einen, Pech die anderen."

Er sei "einfach nur sauer", sagte Rosberg: "Auf mich, auf Lewis, auf die ganze Situation beim Grand Prix in Austin. Einfach auf alles!"

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