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Mercedes-Aufsichtsratschef Niki Lauda (r.) verteidigt seinen Schützling Lewis Hamilton (l.)
Niki Lauda stärkt seinem Silberpfeil-Piloten Lewis Hamilton den Rücken © Getty Images

Weltmeister Lewis Hamilton (Großbritannien) hat in der "Startaffäre" mit seinem Mercedes-Teamrivalen Nico Rosberg keine Konsequenzen zu fürchten.

"Über Lewis wird nicht weiter diskutiert. Es war alles okay und fertig", sagte Niki Lauda, Aufsichtsrats-Boss des Silberpfeil-Teams, der Bild: "Die Rennleitung hat den Vorfall nicht verfolgt, und wir tun es auch nicht."

Rosberg selber wollte sich zur angespannten Stimmung im Team nicht weiter äußern. "Da möchte ich nicht ins Detail gehen", sagte der Wiesbadener: "Ich vertraue dem Team, dass das richtig gehandhabt wird." Einen möglichen Teamwechsel schloss Rosberg aus: "Da denke ich überhaupt nicht dran."

Hamilton hatte zuletzt beim Rennen in den USA auf seinem Weg zum Titelgewinn Polesetter Rosberg nach dem Start in der ersten Kurve hart attackiert, es kam zur Kollision und Rosberg verlor seine Führung.

Der Wiesbadener hatte sich danach über das Manöver beschwert und Gesprächsbedarf angemeldet. Doch auch Hamilton ließ seinen Teamrivalen vor dem Großen Preis von Mexiko bereits abblitzen. "Es besteht dafür keine Notwendigkeit. Jeder hat das Recht auf eine eigene Meinung, aber es ist egal", sagte der 30-Jährige der BBC.

Dabei hatte zuvor Teamchef Toto Wolff eine Aussprache angekündigt. "Wie immer werden wir die Analyse der Geschehnisse auf der Rennstrecke als Team vornehmen - aber das machen wir hinter verschlossenen Türen", sagte der Österreicher.

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