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Sebastian Vettel
Sebastian Vettel hadert mit dem katastrophalen Ferrari-Ergebnis © Getty Images

Mexiko-Stadt und München - Sebastian Vettel erlebt einen Tag zum Vergessen. Die Beteiligten zeigen sich absolut begeistert von der Stimmung der Zuschauer. Die Stimmen zum Großen Preis von Mexiko.

Beide Ferrari sind beim Großen Preis von Mexiko ausgeschieden. In Sebastian Vettels Rennen folgt eine Panne der nächsten. Dabei wäre laut seiner Aussage mehr drin gewesen.

Der Formel-1-Zirkus ist nach 23 Jahren Abstinenz nach Mexiko zurückgekehrt. Dass der Schritt ein voller Erfolg war, darüber sind sich die Beteiligten einig.

"Das ist hier wie in einem Fußballstadion", lobte der Zweiplatzierte Lewis Hamilton die grandiose Stimmung, für die die mexikanischen Fans im alten Baseball-Stadion sorgten. 

Der Brite war jedoch beim Sieg von Mercedes-Pilot Nico Rosberg wieder einmal an einer umstrittenen Szene beteiligt. Er hinterfragte die Boxenstoppstrategie des Teams und blieb länger als geplant auf der Strecke. 

Die Mercedes-Bosse klärten das Geschehen nach dem Rennen auf.

SPORT1 fasst die Stimmen zum Rennen in Austin zusammen:

Nico Rosberg (Mercedes, Platz 1): "Das ist ein unglaublicher Tag und es war ein riesiger Kampf mit Lewis. Ich bin sehr glücklich, dass ich hier gewonnen habe. Das Team hat wirklich wieder einen super Job gemacht. Das Auto war gigantisch und wir in einer eigenen Liga.

"Es ist ein toller Ort für einen Sieg und ein wirklich unglaubliches Publikum."

Lewis Hamilton (Mercedes, Platz 2): "Nico ist fantastisch gefahren. Es war schwierig, ihm zu folgen."

"So etwas habe ich noch nicht erlebt. Das ist hier wie in einem Fußballstadion."

Valtteri Bottas (Williams, Platz 3): "Das Team hat einen tollen Job gemacht. Es war wahrlich kein einfaches Rennen."

"Ich hatte einen Kontakt mit Kimi, der nicht hätte sein müssen. Das ist schade, dass es so gelaufen ist. Aber es gab nichts, was ich hätte tun können."

Sebastian Vettel (Ferrari, Ausfall): "Da war ein bisschen der Wurm drin. Das war kein guter Tag für uns. Das Auto war gut, wir hätten die Mercedes unter Druck setzen können. Nach der ersten Kurve, mit dem Plattfuß, war das Rennen gelaufen. Dann habe ich zwei Fehler gemacht, und der letzte hat mich aus dem Rennen geworfen."

Nico Hülkenberg (Force India, Platz 7): "Wahnsinn! Die Stimmung ist gigantisch."

Toto Wolff (Mercedes-Motorsportchef) zum Wirbel um Hamiltons Boxenstopp: "Die das denken, sollten sich in Ruhe ein Glas einschenken und darüber nachdenken. Es war überhaupt keine Taktik dabei. Wir hatten genug Vorsprung, um einen Sicherheitsstopp einzulegen. Wir waren mit den weichen Reifen auf null Prozent. Wir hatten die Marge, einen Sicherheitsstopp zu machen. Die Reifen von Lewis waren auch am Limit. Das hat er dann auch verstanden. Dass er emotional ist, ist ganz normal."

"Die Stimmung der Fans hat hier eine neue Dimension erreicht."

Niki Lauda (Mercedes-Aufsichtsrats-Boss)zum Wirbel um Hamiltons Boxenstopp: "Die Strategie wurde von ein auf zwei Stopps geändert, weil der Reifenverschleiß hoch war. Unser Vorsprung war so groß, dass wir uns das leisten konnten. Und wenn das Team entscheidet, dass wir noch einen Boxenstopp machen, dann müssen beide reinkommen."

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