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GP Brasilien
In Brasilien kamen genauso viele Grid Boys wie Grid Girls zum Einsatz © Imago

Beim Brasilien-GP in Sao Paulo bekommt der Ferrari-Star zu seinem Unmut einen Mann zur Seite gestellt. Verantwortlich dafür sind Bernie Ecclestone und seine Frau.

Für den Einen ist es ein großes Ärgernis, für die Anderen eine großartige Marketing-Idee.

Während Sebastian Vettel bei der Startaufstellung zum Brasilien-GP keinen Gefallen am Grid Boy an seiner Seite finden konnte, jubelt die Kaffeemarke "Celebritiy Coffee" über die weltweite Aufmerksamkeit.

Mit genau diesem Schriftzug standen genauso viele männliche wie weibliche Startnummernträger auf der Strecke in Sao Paulo – normalerweise eine eindeutige Domäne der Frauen.

Da dies aber so normal ist, dass damit keine Aufmerksamkeit erzeugt werden kann, hatte sich die Kaffeemarke für die Grid Boys als Werbefiguren entschieden.

Und so wurde gelost, in welcher Startreihe Männer und in welcher Frauen stehen. Alle geraden Startreihen - also auch die zweite mit Vettel - bekamen einen Grid Boy anstatt eines Grid Girls zugewiesen.

Pikant: Eigentümer sind seit 2012 Formel-Boss Bernie Ecclestone und seine Frau Fabiana. Der Brasilianerin ist das Projekt offensichtlich so wichtig, dass sie ihren Gatten davon überzeugt hat, diese Kampagne in Sao Paulo durchzuführen.

In der Startaufstellung soll es übrigens zwischen Vettel und Bernie Ecclestone zu einem angeregten Gespräch gekommen sein. Dass es dabei um die Grid-Boy-Kampagne ging, ist jedoch nur eine Vermutung.

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