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Nico Hülkenberg gewinnt die Wahl des ADAC dank eines prestigeträchtigen Premierensiegs. Der Formel-1-Fahrer sieht die Ehrung als "schöne Bestätigung" für seine Leistungen.

Nico Hülkenberg grüßte strahlend von den großen Videoleinwänden und freute sich riesig über die Auszeichnung.

Knapp 10.000 Kilometer entfernt in Sao Paulo, wo er beim vorletzten Saisonrennen der Formel 1 noch einmal groß auftrumpfte, ließ sich der frischgebackene ADAC Motorsportler des Jahres von den mehr als 300 Gästen der ADAC SportGala in der Ziegelei in Ismaning feiern.

Den großen Christophorus aus Nymphenburger Porzellan nahm Andreas Seidl, Teamchef des Porsche Teams, stellvertretend aus den Händen von ADAC-Sportpräsident Hermann Tomczyk entgegen. "Ich bin im Dezember irgendwann bei Porsche, dann werde ich das Ding wahrscheinlich abholen", sagte Hülkenberg im fernen Brasilien, nachdem er zunächst flachsend gefragt hatte: "Gibt's da 'nen Pokal?"

"Eine schöne Bestätigung"

Natürlich gab es einen - und der "Hülk" war glücklich: "Ich freue mich sehr über das Ding. Dass die Leistungen gesehen, wahrgenommen und dann auch gewürdigt werden, das ist eine schöne Bestätigung und ein schönes Gefühl."

Die entscheidenden Punkte hatte der Emmericher ausgerechnet bei einem Auswärtsspiel gesammelt.

Für Porsche war der 28-Jährige bei den 24 Stunden von Le Mans angetreten - und hatte sich gleich bei seiner Premiere den Sieg gemeinsam mit Earl Bamber und Nick Tandy gesichert.

"Es ist klar, dass es nicht nur um die Formel 1 geht, es gibt eben auch Motorsport außerhalb der Formel 1. Le Mans ist ein sehr gewichtiges Rennen, eines der bekanntesten und größten Autosportrennen der Welt. Das hat einige Wellen geschlagen und einiges an Presse generiert", sagte Hülkenberg.

Zwei Highlights warten auf "Hülk"

Aber natürlich war die Belastung zumindest in der ersten Jahreshälfte für den Force-India-Piloten damit noch höher. Nach dem Großen Preis von Mexiko entspannte Hülkenberg deshalb ein bisschen in Cancun, nach dem Rennen in Sao Paulo ging es direkt nach Hause. "Ich war jetzt vier Wochen unterwegs, das reicht erstmal."

Zumindest zwei Höhepunkte stehen aber noch aus: Am kommenden Wochenende startet "Hülk" gemeinsam mit Ferrari-Star Sebastian Vettel beim Race of Champions im Londoner Olympiastadion, und eine Woche später steigt das Saisonfinale der Königsklasse in Abu Dhabi. Gute Gelegenheiten, schon wieder Punkte für die nächste Wahl zu sammeln.

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