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F1 Grand Prix of Abu Dhabi
Lewis Hamilton gibt nicht viel auf die Kritik sienes ehemaligen Mentors © Getty Images

Den frischgebackenen Weltmeister lässt die Kritik von Ron Dennis kalt. Der McLaren-Boss äußerte jüngst seinen Unmut über den Lebenstil seines ehemaligen Schützlings.

Ron Dennis, der Lewis Hamilton 2008 als McLaren-Boss zum ersten WM-Titel führte, hat den exorbitanten Lebensstil seines ehemaligen Schützlings abseits der Rennstrecke kritisiert.

"Wäre er noch bei McLaren, dann würde er sich nicht so verhalten, denn das hätten wir ihm nicht erlaubt", sagte Dennis jüngst in einem Interview.

Hamilton aber lässt die Kritik kalt. Der frischgebackene Weltmeister dieser Saison kontert: "Ich habe dazu nicht wirklich etwas zu sagen. Ich habe keine Ahnung, warum er überhaupt über mich spricht. Vielleicht hat er sonst keine positiven Dinge, über die er sprechen kann."

Und der 30-Jährige fügt hinzu: "Vielleicht ist das der Grund, warum ich jetzt hier und ein dreimaliger Weltmeister bin. Ich habe nicht das Gefühl, dass ich mich hier falsch verhalte, nur weil ich Dinge abseits des Sports tue." Im Gegenteil: Laut Hamilton selbst hat sein neuer Lebensstil sogar "ganz offensichtlich einen positiven Einfluss auf meine Karriere."

Dennis rudert inzwischen zurück und erklärt, dass es nicht sein Absicht gewesen war, seinen ehemaligen Schützling öffentlich zu kritisieren: "Ehrlich gesagt hatte ich gar keine Ahnung, dass jemand von den Medien im Raum war. Ich habe die Frage ehrlich beantwortet, aber leider wurden nicht alle Fragen und Antworten aufgezeichnet", erklärt Dennis.

"Ich wünsche allen in der Formel 1 nur Gutes, ich wünsche nie jemandem etwas Schlechtes", versichert der McLaren-Boss und fügt hinzu: "Er ist ein Erwachsener, es ist seine eigene Entscheidung."

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