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Mick Schumacher vor Ferrari-Flagge
Mick Schumachers Vater Michael fuhr die längste Zeit seiner Karriere für Ferrari © SPORT1-Grafik: Philipp Heinemann/Getty Images

In der kommenden Saison startet Mick Schumacher aller Voraussicht nach noch in der ADAC Formel 4. Für seine Zukunft stellt die Nachwuchshoffnung schon einmal die Weichen.

Mick Schumacher knüpft sportliche Verbindungen nach Italien. Wie internationale Medien übereinstimmend berichten, traf sich der Sohn von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher in dieser Woche in Maranello mit Luca Baldisserri, dem Manager der Ferrari Driver Academy und Ex-Ingenieur des Vaters (2000 bis 2006).

Anschließend drehte der 16-Jährige mit dem italienischen Formel-4-Team Prema, das eng mit der Scuderia zusammenarbeitet und auch in der Formel 3 an den Start geht, einige Testrunden. Laut Maranello-Insider Leo Turrini soll der Nachwuchspilot nun nach Monza fahren, um dort weitere Test zu absolvieren.

Managerin Sabine Kehm bestätigte dem SID auf Anfrage lediglich diesen Test. Schumacher hatte in diesem Jahr seine erste Saison in der ADAC Formel 4 bestritten und letztlich Rang zehn der Gesamtwertung belegt, er war drittbester Rookie.

Schumacher Kandidat für Showrennen

Indes darf Schumacher sich Hoffnung auf einen Start beim Mercedes-Event Stars & Cars zum Saisonfinale machen. Neben 17 weiteren Kandidaten, darunter Niki Lauda, steht er in einem Fan-Voting zur Wahl für die Teilnahme an den Showrennen im Stuttgarter Fußballstadion am 12. Dezember, die noch bis Ende November laufende Abstimmung führt er derzeit an.

"Aufgrund der Verbundenheit zwischen Mercedes-Benz und der Familie Schumacher wurde Mick gefragt, ob er mitfahren möchte", sagte ein Mercedes-Sprecher, mehr stecke aber nicht dahinter: "Mick und Mercedes arbeiten nicht zusammen, und Stars & Cars ist nicht der erste Schritt einer künftigen Zusammenarbeit."

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