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Sebastian Vettel
Sebastian Vettel war von 2010 bis 2013 vier Mal in Folge Formel-1-Weltmeister © Getty Images

Der Ferrari-Pilot erzählt auf der Pressekonferenz vor dem Großen Preis von Brasilien von vielversprechenden Arbeiten am neuen Boliden. Die Scuderia zeichne "rote Magie" aus.

2014 waren die beiden Mercedes-Piloten noch unantastbar, in der laufenden Saison konnte Sebastian Vettel Lewis Hamilton und Nico Rosberg immerhin schon dreimal hinter sich lassen.

Für das kommende Jahr ist der Ferrari-Fahrer optimistisch, noch näher heranzurücken beziehungsweise sogar in den Kampf um den WM-Titel einzugreifen. "Ich sehe, was im Hintergrund passiert, was für nächstes Jahr in Maranello gearbeitet wird. Das sieht vielversprechend aus", sagte Vettel auf der Pressekonferenz vor dem Großen Preis von Brasilien in Sao Paulo (das 1. und 2. Freie Training um 13 und 17 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 und im LIVETICKER).

Die Ferrari-Ingenieure sind derzeit dabei, für 2016 ein konkurrenzfähiges Auto zu entwickeln. Um die Tauglichkeit endgültig bewerten zu können, müsse man aber abwarten. "Das Wichtigste ist aber, wenn das neue Auto zum ersten Mal fährt", fügte Vettel hinzu.

Vettel: Ferrari hat "rote Magie"

Für die beiden verbleibenden Saisonrennen hofft der Heppenheimer auf Wiedergutmachung für das Debakel von Mexiko. "Jetzt haben wir noch zwei Rennen, in denen ich die bestmöglichen Ergebnisse holen möchte", betonte der 28-Jährige.

An den verpatzten Auftritt von vor zwei Wochen will Vettel nicht mehr zurückdenken: "Ich habe schon nach dem Rennen gesagt: Es war mein Fehler. Ich war nicht besonders selbstkritisch, sondern einfach ehrlich."

Nicht zum ersten Mal hob Vettel hervor, wie wohl er sich bei der Scuderia fühlt. "Ich war überwältigt von der Leidenschaft für Ferrari, sowohl innerhalb des Teams als auch von den Fans. Die rote Magie", schwärmte Vettel.

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