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Das Team Lotus stand wegen hoher Schulden zuletzt häufig vor dem Aus © Getty Images

Im Zuge der Übernahme des finanziell angeschlagenen Rennstalls übernimmt Renault die Schulden von Lotus und sichert den Gläubigern die Auszahlung zu.

Der französische Autobauer Renault wird die Übernahme des Formel-1-Rennstalls Lotus am 16. Dezember offiziell abschließen. Das erklärten Vertreter beider Parteien am Montag bei einem Termin vor dem Obersten Zivilgericht in London.

Wie britische Medien zudem übereinstimmend berichten, sicherte Renault zu, bis zum 31. Dezember die Gläubiger des verschuldeten Rennstalls auszahlen.

Lotus hatte aufgrund von Zahlungsrückständen schon im Verlauf der vergangenen Saison immer wieder Schwierigkeiten mit Zulieferern. Zudem belasteten Steuerschulden in Höhe von umgerechnet 3,7 Millionen Euro das Team. Mit einer Absichtserklärung zum Kauf des Rennstalls erwirkte Renault im September einen Aufschub des Gerichtstermins.

Renault übernimmt das Team mit Sitz im englischen Enstone und wird im kommenden Jahr wieder als Werksteam in der Formel 1 starten. Diese Entscheidung hatten die Franzosen nach einer monatelangen Hängepartie am vergangenen Donnerstag verkündet.

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