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Der GPDA-Vorsitzende Alexander Wurz spricht mit Formel-1-Boss Bernie Ecclestone
Der GPDA-Vorsitzende Alexander Wurz spricht mit Formel-1-Boss Bernie Ecclestone © Getty Images

Tests haben ergeben, dass die "Halo"-Konstruktion die Fahrer am besten vor Trümmerteilen schützt. Jetzt fordert die Fahrergewerkschaft "schleunigst" die Einführung.

Die tödlichen Unfälle von Jules Bianchi in der Formel 1 und Justin Wilson beim IndyCar haben den Welt-Automobilverband FIA dazu veranlasst, intensiver an Konzepten zur Cockpit-Sicherheit zu arbeiten.

Nach Testphasen stellt sich eine Vorrichtung als besonders vielversprechend heraus: Ein "Halo" soll die Piloten vor Trümmerteilen schützen.

Die Vorrichtung setzt am Cockpit an, wird mittig vor dem Piloten von einer Strebe gehalten und spannt einen Ring um den Helm.

Jetzt hat auch die Fahrergewerkschaft GPDA diese Variante "einstimmig" befürwortet und spricht sich für eine "schleunige" Umsetzung aus, wie der Vorsitzende Alexander Wurz der BBC sagte.

"Die Experten der FIA haben die Variante vollständig geprüft und eine eindeutige Lösung hervorgebracht. Die Fahrer wollen nun eine Umsetzung spätestens 2017", sagte Wurz weiter.

Des weiteren sprach sich die Fahrergewerkschaft für neue Reifen aus.

"Die Fahrer wollen unterstreichen, dass sie sich wünschen würden, dass Pirelli Reifen produziert, die schneller in Kurven und gleichzeitig sicher sind", sagte Wurz.

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