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Jean Todt
Jean Todt ist seit Oktober 2009 FIA-Präsident © Getty Images

Als Reaktion auf die Korruptionsskandale im Fußball und in der Leichtathletik hat der internationale Automobil-Dachverband FIA eine unabhängige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft engagiert, um die Transparenz und Integrität der Organisation zu beweisen und die Strukturen zu hinterfragen.

Dies bestätigte FIA-Präsident Jean Todt dem Fachmagazin Autosport.

"Einige globale Sportorganisationen" hätten derzeit "einige Probleme", sagte der Franzose mit Blick auf FIFA und IAAF.

Er habe daher "eine unabhängige Prüfungsgesellschaft aufgefordert, einen Blick in unsere Organisation zu werfen. Wenn sie uns zu einigen Verbesserungen raten sollte, dann bin ich sehr glücklich, diese vorzunehmen."

Allerdings erklärte Todt, die FIA bereits jetzt als "sehr transparente Organisation" wahrzunehmen.

Die FIA ist selbst nicht frei von Problemen: Seit Oktober steht der Verband im Fokus der EU-Kommission, nachdem die finanziell angeschlagenen Rennställe Force India und Sauber eine formale Beschwerde wegen angeblicher Wettbewerbsverzerrung in der Formel 1 durch unfaire Geldverteilung und einseitige Beschlussfassung eingereicht hatten.

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